Der Sturm nach der Ruhe.

Ich hatte mich zu früh gefreut. Mit dem deutschen Aktienspam geht es doch weiter. Da war wohl einfach nur Pause. Urlaub in der Woche nach Ostern?

Interessanterweise ist jetzt neben den bisherigen zwei Adressen, über die ich Aktienspam erhalten hatte, eine weitere meiner Adressen auf der Liste der Spammer gelandet. Also es sind nicht nur neue Werte, die hier beworben werden, mit neuen fiktiven Namen der Anlageberater, sondern “die” crawlen auch munter weiter oder erweitern auf anderen Wegen ihren Adressenbestand.

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Plötzlich ist es ruhig.

Ich bin noch dabei, Berge an Mails zu sortieren und zu sichten, die mittel- und langfristigen Folgen zu ermitteln und auszuwerten, da ist es plötzlich ruhig. Übers verlängerte Osterwochenende füllten sich die verschiedenen Posteingänge noch reichlich mit Aktienspam, nach dem immergleichen Schema, aber danach war es so schnell vorbei wie es vor ca. 6 Wochen angefangen hatte. Lohnt sich die Masche nicht mehr? Oder ist vielleicht irgendwo jemand hochgenommen worden? Letzteres wäre so schön wie unwahrscheinlich.

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Operation Spamalot.

In den USA hat die Börsenaufsicht (SEC) den Handel von 35 durch Spam beworbenen Aktien ausgesetzt. Die Aussetzung ist für mindestens 10 Tage anberaumt. Durch den Schritt will die SEC vermeiden, dass gutgläubige Anleger, die auf die Spam-Welle hereinfallen, herbe Verluste machen.

Wenn man in Deutschland diesem Beispiel folgt, und es schafft, auf Aktienspam entsprechend zügig zu reagieren, kann ich mein Blog ziemlich schnell wieder schließen, was mir aber durchaus recht wäre. Bis es solche in meinen Augen wirksamen Maßnahmen gibt, will ich hier aber versuchen, Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken; und auf ein paar andere Mißstände gleich dazu…

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Dr. Walter Sander.

Seit ich aktienspam.de betreibe, betrachte ich Spam mit anderen Augen. Er ist mir nicht mehr einfach lästig, sondern ich habe sogar ein gewisses Interesse, die Nachrichten herauszufiltern, die für deutsche Aktien “werben”. Zu diesem Zweck habe ich einen Ordner angelegt, in dem die Nachrichten landen.

Bei einem schnellen Blick in den Aktienspam-Ordner fallen zwei Namen ganz besonders auf: Noch vor Frau Blecher-Stratmann (übrigens inzwischen Dr. Gisela T. Blecher-Stratmann) ist der häufigste Name, der in der Absender-Spalte auftaucht, Dr. Walter Sander. Und während Herr Sander vorgeblich für die “Gesellschaft f. Aktien-Analyse” arbeitet, ist Frau Blecher-Stratmann für den “Deutschen Anlage Report” tätig, und zwar als “Chartexpertin” bzw. im “Segment: Small Market and Research”. Auch bei den Absender-Adressen fällt etwas auf: es werden von diesen zwei Absendern immer die gleichen Domains verwendet, nämlich genaut.com (Blecher-Stratmann) und concentric.net (Sander). Es ist allerdings nicht unbedingt davon auszugehen, dass die Inhaber der Domains mit der Sache etwas zu tun haben; die Domains könnten genauso gut unbefugt (missbräuchlich) verwendet werden.

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Gisela Blecher-Stratmann.

Gisela Blecher-Stratmann ist schuld an diesem Blog. Vielleicht kann Frau Stratmann aber auch gar nichts dafür, sondern es wurde nur ihr Name mißbraucht.

Von Frau Stratmann bekam ich gestern und heute insgesamt 5 Nachrichten, klar Spam, aber doch mit interessantem Inhalt. Zum zweiten Mal waren es deutsche Nachrichten, die für den Kauf in Deutschland gehandelter Aktien warben. Diese Fälle zu dokumentieren, inklusive der Auswirkungen auf die Kurse der beworbenen Aktien, aber auch mit dem Ziel, es den Absendern möglichst schwer zu machen, mit solchem Spam Geld zu verdienen, ist das erklärte Ziel dieses Blogs.

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