Alan Ralsky wegen Kursmanipulation angeklagt.

Erfreuliche Nachrichten, wenn auch nicht in Bezug auf deutschen Aktien-Spam: Laut Spiegel Online wurden in den USA der “König der Spammer” Alan Ralsky und zehn weitere Personen angeklagt. Sie sollen mit gefälschten Kursempfehlungen (Aktien-Spam) an der chinesischen Börse Aktienkurse von sogenannten Penny-Stocks manipuliert haben. Ralsky alleine soll damit drei Millionen Dollar (gut zwei Millionen Euro) “verdient” haben. Gegenüber The Detroit News (englisch) erklärte sein Anwalt, Ralsky wolle sich stellen.

Notiz am Rande: Spiegel Online hat natürlich nur abgeschrieben. Und schlecht übersetzt. Die Anklageschrift wird in der originalen Pressemitteilung des US Department of Justice (englisch) als “41-count indictment” bezeichnet. Das heißt es gibt 41 Anklagepunkte. (Besoffen und ohne Führerschein Auto zu fahren wären z.B. zwei Anklagepunkte.) SpOn macht daraus: “In einer 41-seitigen Anklageschrift.”

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