Kein Spam mehr dank Greylisting

Hier war lange Ruhe. Weil ich keine unerwünschten Kaufempfehlungen für Aktien mehr per E-Mail bekommen habe. Ich habe auf meinem Mailserver Greylisting eingeführt. Übrigens als einzige technische Maßnahme gegen Spam. Dabei rutscht zwar die eine oder andere Spam-Nachricht noch durch, aber darunter ist eben nichts mehr zum Thema Aktien.

Ich erwäge tatsächlich momentan, mir eine extra Adresse für Spam zuzulegen, einen Honeypot, und da alles zum Thema Geldanlage rauszufiltern. Alternative könnte ich in diesem Blog über Uhren schreiben, denn in letzter Zeit erhalte ich sehr viel Werbung für die Marke Rolex.

Oder soll ich mir Euren Spam weiterleiten lassen?

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Aktienkurse beobachten.

Aktienkurse kann man mit der Yahoo! Finanzen Wertpapiersuche gut beobachten. Neben verschiedenen Charts stehen auch Tabellen mit den historischen Kursen und Volumina zur Verfügung. Alles was man braucht, um sich zu einer bestimmten Aktie ein Bild zu machen, ist der Name der Gesellschaft, WKN, ISIN oder das Tickersymbol.

Man sollte dabei noch beachten, dass die Aktien an verschiedenen Märkten gehandelt werden, evtl. auch außerhalb Deutschlands – die großen Volumina der Aktienspammer findet man vielleicht an einem anderen Handelsplatz während sich die Kurse meistens gleichen.

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Commerzbank vs. Krombacher.

Aus den Kommentaren im law blog:

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 Euro in die Aktien der Commerzbank investiert hat, musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern und hat heute noch 215,28 Euro übrig.

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 Euro in Krombacher Pils investiert hat, konnte:

  • 18 Monate lang jede Woche einen Kasten herrliches Pils genießen
  • war ständig heiter
  • hatte viel Spaß
  • hat den Regenwald gerettet
  • und hat heute noch….

Leergut im Wert von 223,20 Euro !!!

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Aktienspam kommt jetzt auch per Fax.

Gerade eben habe ich eine Seite vom Faxgerät gefischt mit einer “Empfehlung” für Aktien einer amerikanische Firma. Mitten auf der Seite ein Chart, rund herum in einer “Handschrift” (aber doch “verdächtig” regelmäßig) und mit ein paar “harmlosen” Rechtschreibfehlern die Ansage, der Preis der Aktie könne bald nochmal um das 2,5-fache steigen. – Ich sage nur: Finger weg (wie immer)!

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Was ist eigentlich Aktien-Spam?

Ein Blick in die Wikipedia klärt auf; dort gibt es einen Artikel über Aktienspam.

Ich hege allerdings echte Zweifel, dass der dort beschriebene Verlauf mit einem Kursanstieg in einer hinreichend großen Zahl von Fällen von Aktienspam funktioniert. In meinen Augen wäre ein Spammer besser beraten, einen Leerverkauf zu tätigen… leider fehlt mir momentan ein Ansatz um zu belegen, dass das tatsächlich so praktiziert wird.

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Spam, Spam, Spam, Spam. Oder doch nicht?

Mit dem eigentlichen Thema dieses Blogs hat dieser kurze Eintrag nur bedingt zu tun…

Ich betreibe diverse Blogs. Ich habe mich bei keinem der Blogs intensiver oder weniger intensiv als bei anderen um die Bewerbung/Verlinkung, d.h. Aufnahme in Suchmaschinen etc. bemüht. Auch nicht bei diesem. Trotzdem scheint dieses Blog eine viel stärkere Anziehungskraft auf (Kommentar- und Trackback-) Spammer auszuübern als die anderen.

Mir scheint, dass alles, was nur im entferntesten in der Nähe des Themas “Geld” oder “Finanzen” steht, sogenannte halbseidene “Gäste” besonders stark anlockt.

Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund war ist es eine gute Idee, hier immer alle Kommentare und Trackbacks zu moderieren.

Nun hat hier jemand gemeint, er wolle einen “manuellen Trackback” setzen. Ich finde aber beim besten Willen keinen Link zurück zu meinem Blog dazu… das soll aber nicht heißen, dass ich generell kein Interesse an der Freischaltung Ihres Kommentars habe; der Rest der Site passt zum Thema und vielleicht bin ich nur zu blind – Herr Meyer: bitte melden Sie sich per E-Mail!

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Wie finde ich Aktien-Spam?

Den Aktien-Spam findet man im Spam-Ordner recht schnell, indem man nach den Begriffen “WKN” und “Symbol” im Text der Nachricht sucht. – Vielleicht hilft es einem meiner Leser ja in der anderen Richtung, also als Spam-Filter-Kriterium!? Funktioniert natürlich nur, wenn man sonst nicht per E-Mail über Aktiengeschäfte korrespondiert.

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Kursupdate.

Ich habe den seit Anfang des Monats beworbenen Titel weiter beobachtet. Am Tag nach der ersten Spam-Welle fing der Kurs an einzubrechen. Mittlerweile wird der Titel täglich in 6-stelligen Stückzahlen (!) gehandelt und der Kurs hat sich bei einem Cent (0,01 EUR) eingependelt. Wer also aufgrund der Gewinnversprechungen am ersten Tag (zu Kursen zwischen 10 und 16 Cent) eingestiegen ist, hat 90% bis 94% seines Einsatzes vorläufig vernichtet. – Der Spammer war möglicherweise Short gegangen; anderenfalls hat es sich für ihn diesmal auch nicht gelohnt.

Es gibt noch weitere Facetten der gleichen Story, doch dazu später mehr… Bis hierher bleibt nur ein Fazit: Aktien-”Empfehlungen” per E-Mail sind mit großer, großer Vorsicht zu genießen. Am besten ignorieren!

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Ein aktuelles Beispiel.

Unter den Betreffs “Alarm” bzw. “Achtung” wird derzeit massiv für eine an den Börsen in Berlin und Frankfurt gehandelte Aktie geworben.

Investment-Urteil: ++/+
WKN: ██████
Boersenkuerzel: ███
Boerse: Frankfurt
Kurzfristiges Kursziel (4 Wochen): 0,25 EUR Mittelfristiges Kursziel (6 Monate): 0,60 EUR

Obacht: der Titel ist in Frankfurt in den vergangenen 12 Monaten nur zwei Mal gehandelt worden, Gesamtvolumen 15.000 Stück. Und zwar im Dezember zu Kursen zwischen 10 und 16 Cent.

Jetzt muss unser Spammer nur den Kurs wieder (deutlich) über 16 Cent pushen, und dann Käufer für seine 15.000 Aktien finden. Die wiederrum dürften dann auf den Aktien sitzen bleiben. Weil sich für die 25 bis 60 Cent Briefkurs kein Käufer mehr findet. Das wird dann wahrscheinlich ein Totalverlust.

Update: Neuer Kurs nur 4 Minuten nach der Veröffentlichung dieses Beitrages bei 16 Cent. Jemand hat 500 Aktien gekauft. Ich werde den Titel wohl ein paar Tage beobachten.

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Alan Ralsky wegen Kursmanipulation angeklagt.

Erfreuliche Nachrichten, wenn auch nicht in Bezug auf deutschen Aktien-Spam: Laut Spiegel Online wurden in den USA der “König der Spammer” Alan Ralsky und zehn weitere Personen angeklagt. Sie sollen mit gefälschten Kursempfehlungen (Aktien-Spam) an der chinesischen Börse Aktienkurse von sogenannten Penny-Stocks manipuliert haben. Ralsky alleine soll damit drei Millionen Dollar (gut zwei Millionen Euro) “verdient” haben. Gegenüber The Detroit News (englisch) erklärte sein Anwalt, Ralsky wolle sich stellen.

Notiz am Rande: Spiegel Online hat natürlich nur abgeschrieben. Und schlecht übersetzt. Die Anklageschrift wird in der originalen Pressemitteilung des US Department of Justice (englisch) als “41-count indictment” bezeichnet. Das heißt es gibt 41 Anklagepunkte. (Besoffen und ohne Führerschein Auto zu fahren wären z.B. zwei Anklagepunkte.) SpOn macht daraus: “In einer 41-seitigen Anklageschrift.”

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